Das Neu Zittauer Freundschaftsturnier ist bereits seit Jahren fester Bestandteil im Wettkampfplan der Judoabteilung der TSG Angermünde. Am 10. November  fand dieses zum 8. Mal statt. In diesem Jahr machten sich 23 Athleten dazu auf den Weg nach Neu-Zittau bei  Erkner. In der Alterklasse U9 gingen Nele Kriegel  (-40kg) und Arian Hansen (-31kg) an den Start. Kriegel gewann zwei Kämpfe, einen davon mit einem sauberen Uki-goshi (Hüftwurf), musste sich nur im Finale geschlagen geben und sicherte sich damit die Silbermedaille. Hansen konnte alle vier Kämpfe gewinnen und somit die Goldmedaille erzielen. In der U 11 stellten sich 6 Kämpfer ihren Gegnern. Larissa Fritz (-40kg), Lars Fritz (-37kg), Moritz Müller (-28kg), Miron Kitowski (-25kg) und Nora Meißner (-40kg) erzielten Bronze. Jeremy Schmidt (-40kg) erkämpfte sich hier den 5.Platz. Die Altersklasse U13 vertraten Elfriede Raspe (-34kg) mit dem 2.Platz und Tilo Päplow (-34kg) mit Rang 3. Mit 9 Angermündern war die Klasse U16 am stärksten besetzt. Hier sicherte sich Karla Metzdorf  (-50kg) die zweite Goldmedaille für die TSG. Mary Panzer, ebenfalls -40kg, Alexander Fengler (-42kg) und Advena Kmiecik (-55kg) kamen auf Rang 2. Bronze erkämpften sich Leonie Steffan (-40kg), Christian Bock (-63kg), Anneliese Raspe (-55kg) und Maiko Ziehbart (-63kg). Jeremy Wienrich (-63kg) erhielt den 5. Platz. In der U18 konnte Johann Lossin (-63kg) alle drei Kämpfe  vorzeitig mit vollem Punkt gewinnen  und so Gold für Angermünde holen. Florian Kipka erkämpfte sich in der Klasse -70kg die Silbermedaille. Pascal Schmidt (-63kg) und David Hiller (-70kg) sicherten sich Rang 3. Besonders herausragend waren an diesem Wettkampftag die drei Goldmedaillen von Hansen, Metzdorf und Lossin, aber auch der Kampfgeist von Moritz Müller, der 6-mal auf die Tatami ging und somit die meisten Kämpfe absolvierte. Unterstützt wurden die Angermünder von ihren Kampfrichtern (Janet  und Stefan Baumgart) und Trainern (Nico Meißner und Axel Metzdorf).

Die Judoka des Prenzlauer Judosportvereins und der TSG Angermünde absolvierten, nunmehr schon zum fünften Mal, in der ersten Ferienwoche ein gemeinsames Trainingslager an der Sportschule Zinnowitz auf Usedom. Aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten am Unterbringungs- und Versorgungstrakt der Sportschule musste das Quartier im ca. 14 km entfernten Peenemünde genommen werden. Die Entfernung wurde, jedenfalls an regenfreien Tagen mit dem Fahrrad bewältigt, so konnte die Erwärmung in der Halle auf ein Minimum reduziert werden.

Die Zusammenarbeit beider Vereine bietet die Möglichkeit, ein inhaltlich breiteres und individuelleres Angebot an Trainingsmöglichkeiten auf der Matte im Stand und Boden, sowie Krafttraining an den Geräten anzubieten.  Dabei war es von Vorteil, dass die Angermünder Albrecht Fengler und Axel Metzdorf,  den Kraft- und Spieleanteil bzw. das Technikerwerbstraining Judo (Stand) und die Prenzlauer Juliane Gleboczyk und Sigmar Klamann das Technikerwerbstraining Judo (Boden), sowie die gezielte Vorbereitung auf die nächste Kyu-Gradierung übernommen hatten.

Die Organisation der einzelnen Trainingseinheiten in der Halle, sowie des Spass- und Spielanteiles gestaltete sich in diesem Jahr etwas problematisch, weil zwischen Unterkunft und Tatami 14 km lagen und es neben Sonne, auch reichlich Regen gab, der einen Strandaufenthalt nur kurzfristig erlaubte. Aber dies tat der Stimmung keinen Abbruch und bei Regen in der Ostsee baden hat den Vorteil, dass der Körper schon etwas abgekühlt ist und der Sprung in die Wellen zügig erfolgen kann.

Wie in jedem Jahr, wurden die Trainingsfortschritte bei einem Randori (Übungswettkampf) mit den Judoka von Einheit Zinnowitz mit Erfolg getestet. Ebenfalls schon Tradition ist die Kyu-Prüfung am letzten Traingstag für allle interessierten Judoka.  Von der Möglichkeit, sich der Kyu-Prüfung zu stellen, wurde reichlich Gebrauch gemacht. Mit neuen Kyu-Graden konnten Clemens, Tilo, Miron, Lilly, Leonie, Kaja, Emily, Florian, Martin und Janek die Heimreise antreten. Eine solches Trainingslager ist nur mit Unterstützung der Eltern, Sponsoren und Förderer des Prenzlauer und Angermünder Judosports realisierbar, dafür Danke.

 

 

Wenn die Angermünder Judoka der TSG in der Vergangenheit zu Wettkämpfen fuhren, mussten sie zusätzlich zum Startgeld der Athleten noch ein sogenanntes Reuegeld zahlen. Für Vereine, die ohne Kampfrichter anreisen, ist diese Zahlung fällig. Das hat jetzt endlich ein Ende, denn seit dem 22. April hat die Angermünder Judoabteilung der TSG sogar 2 Kampfrichter. Janet Baumgart und Florian Schmidt stellten sich am Wochenende vom 21/22 April, in Strausberg beim 18. Sparkassen-Cup ihren anspruchsvollen theoretischen und praktischen Prüfungen. Hier zeigten sie ihre in 3 Lehrgangswochenenden erworbenen Fähigkeiten und bestanden die Prüfungen mit Bravour. Außerdem hatten sich auch drei Kämpfer zu diesem hochdotierten Turnier aufgemacht. Alexander Fengler und Christian Bock verloren allerdings ihre Auftaktkämpfe und schieden in der Vorrunde aus. Anneliese Raspe, die bei den Nordostdeutschen Meisterschaften in Greifswald nach 4 Kämpfen nur knapp die Bronzemedaille verpasste und 5. wurde, konnte sich in Strausberg ungeschlagen bis ins Finale kämpfen. Dort unterlag sie wegen mangelnder Ausdauerkraft und errang Silber. Ab jetzt also wird das Wettkampfteam der Angermünder mit Baumgart und Schmidt, als lizensierte Kampfrichter, verstärkt.

Kampfrichterin Janet Baumgart

 

 

 

Am Sonntag, den 28. Januar wurden die Landeseinzelmeisterschaften im Judo der Altersklasse U15 in Strausberg ausgetragen. Für die Angermünder Judoka ist es einer der Höhepunkte des Jahres, denn hier kann sich die Qualifizierung für die Nordostdeutsche Meisterschaft am 17. Februar in Greifswald erkämpft werden. Aus diesem Grund machten sich vier Kämpfer der TSG Angermünde auf den Weg in die Stadt am Straussee. Als erste ging Anneliese Raspe (57kg) auf die Tatami. Sie verlor hier gegen die spätere Landesmeisterin Pia Pohl von der Sportschule Potsdam. Ihre restlichen Kämpfe konnte sie mit Bravour für sich entscheiden und somit die erste Bronzemedaille sichern. Alex Fengler trat in der stark besetzten Gewichtsklasse bis 40kg an. Bei seinem Auftaktkampf zeigte er nach mehreren Versuchen einen technisch sauberen Juji-gatame (Armstreckhebel) und zwang seinen Gegner damit zur Aufgabe. Das nun folgende Halbfinale musste er abgeben. Beim anschließenden Kampf um Platz 3, siegte er mit zwei Waza-ari Wertungen – somit die nächste Bronzene für die TSG. Karla Metzdorf (48kg) und Emily Schmidt (+63kg) konnten beide im Poolsystem ebenfalls Platz 3 erkämpfen. Schmidt konnte dabei wieder einmal mit ihrer Soto-maki-komi Wurftechnik einen Kampf gewinnen. Vier Teilnehmer - vier Bronzemedaillen – vier Qualifizierungen für die Nordostdeutsche Meisterschaft  - vier glückliche Athleten und zwei zufriedene Trainer.

 

 

 

 

Das Neu Zittauer Freundschaftsturnier ist bereits seit Jahren fester Bestandteil im Wettkampfplan der Judoabteilung der TSG Angermünde. Am 11. November fand dieses zum 7. Mal statt. Zwölf Kämpfer zwischen 9 und 16 Jahren machten sich dazu auf den Weg nach Erkner.  In der Altersklasse U11 absolvierten  mit Helene Bäsler (2. Platz), Laura Hecht (3. Platz), Finn Berger (5. Platz) und Elfriede Raspe (1.Platz) vier Nachwuchssportler das Turnier erfolgreich. Elfriede Raspe zeigte sich hier in Bestform und konnte in ihrer stark besetzten Gewichtsklasse alle vier Auseinandersetzgen klar gewinnen und so Gold erzielen. In der Altersklasse U 15 gab es eine Überraschung alle fünf Angermünder Athleten (Alexander Fengler (40kg), Karla Metzdorf (48kg), Anneliese Raspe (54kg), Christian Bock (55kg) und Emily Schmidt (+63kg) konnten sich hier die Goldmedaille sichern. Besonders herausragend zeigten sich hier Alexander Fengler und Christian Bock, sie gewannen ihre 3 Kämpfe mit Bravur. Justin Kranzusch (73kg), Florian Kipka (66kg) und David Hiller (78kg) stellten sich in der U18 dem Turniergeschehen. Kranzusch sicherte sich zwei Siege und zeigte sich im Finale ebenfalls  kampfstark, unterlag dort, somit Silbermedaille. Kipka sicherte sich ebenfalls Rang 2 und David Hiller den 5. Platz. Unterm Strich, ein mehr als gutes Ergebnis, mit 12 Kämpfern 6 mal Gold mit nach Hause zu bringen.  

 

 

Eine schöne Tradition fortsetzend, machten sich die uckermärkischen Judoka des Prenzlauer Judosportvereins und der TSG Angermünde gemeinsam auf den Weg ins Trainingslager an die Ostsee nach Trassenheide/Zinnowitz.

In diesem Jahr galt es einige organisatorischen Hürden zu meistern, denn der Verwaltungs- und Unterbringungskomplex der Sportschule Zinnowitz wird umfassend saniert, so dass im Erholungszentrum Trassenheide Quartier genommen werden mußte. Der Weg zur Trainingshalle wurde dann mit dem Fahrrad absolviert, quasi als Erwärmung. Die beiden Vereine nutzten das Trainingslager, um sich auf die kommenden Wettkampfhöhepunkte der Altersklasse U13/U15 weiblich/männlich vorzubereiten, neue Graduierungen abzulegen und natürlich viel Spass zu haben.

Unter Leitung von Sigmar Klamann und Axel Metzdorf sowie Juliane Gleboczyk, die seit über einem Jahr die Anfängergruppe trainiert, wurden neue wettkampfrelevante Techniken erlernt und getestet. Die notwendige Kondition und Athletik konnten die Jugendlichen beim Fitnesstraining mit Albrecht Fengler erwerben.

Bevor es Frühstück gab, stand Frühsport am Ostseestrand und anschließendem Bad in der Ostsee auf dem Programm. Danach rauf aufs Fahrrad und ab zur Halle für die erste Trainingseinheit auf der Tatami (Matte). In Absprache mit dem ortsansässigen Judoverein in Zinnowitz gab es ein Randori-Turnier (Übungswettkampf) mit Eintracht Zinnowitz und dem JC Leipzig. Die Sachsen bereiteten sich ebenfalls in einem Trainingslager auf die Wettkampfhöhepunkte vor. Die Ergebnisse des Übungswettkampfes sollten nicht überbewertet werden, aber die Uckermärker machten eine gute Figur.

Sofern kein Mattentraining angesetzt war und das Wetter es erlaubte, war Strand angesagt. Das Volleyballspielen klappte auch schon besser, als vor einem Jahr und einige versuchten sich sogar im Wellenreiten.  

Von der Möglichkeit sich auf den nächsten Kyu-Grad vorzubereiten und diesen am letzten Tag des Trainingslagers abzulegen, wurde reichlich Gebrauch gemacht. Mit neuen Kyu-Graden konnten Kaja, Lilly, Stella, Mary, Clara, Karla, Advena, Danny, Richard, Armin und Janek die Heimreise antreten.

Auch wenn das Wetter diesmal nicht optimal war, zwei Tage „Land unter“, blieb noch Zeit für den Besuch eines Hafenfestes in Peenemünde und eines Erlebnisparks auf Usedom. Der geplante Hindernissparcour im Outdoor-Park musste leider witterungsbedingt ausfallen, aber wird sicherlich im nächsten Jahr nachgeholt werden.

Eine solches Trainingslager ist nur mit Unterstützung der Eltern, Sponsoren und Förderer des Prenzlauer und Angermünder Judosports realisierbar, dafür Danke! 

 

 Beim Kreisunionsturnier, das am 10.06.2017 stattfand, haben sich Judoathleten aus Vereinen der Landkreise Oberhavel, Barnim, Märkisch Oderland und Uckermark in Bernau getroffen, um die Besten unter ihnen zu ermitteln. 4 Angermünder Nachwuchsathletinnen der Altersklasse U11 machten sich dazu auf den Weg in die Hussitenstadt.  Laura Hecht (24 kg), Nora Meißner (33 kg) und Helene Bäsler (36 kg) hatten je vier Kämpfe zu bestreiten. Alle drei verloren ihren Auftaktkampf, zeigten aber Kampfgeist und steigerten sich dann mit jeder weiteren Auseinandersetzung. Sie konnten dann auch mal als Sieger von der Matte gehen und sicherten sich so je eine Bronzemedaille. Elfriede Raspe (30 kg) hatte nur einen Kampf zu bestreiten und erlangte die Silbermedaille. So konnte am Ende des Turniers jede Kämpferin eine Medaille mit nach Hause nehmen, für die Angermünder ein Erfolg.

         Helene Bäsler in Aktion

 

 

 

Bereits zum 3. Mal lud der Bernauer Judosportverein am 5. November zum Skoda-Cup in die Hussitenstadt ein. 10 Judoka des TSG Angermünde nahmen an diesem Turnier, das alle Altersklassen von U11 bis U18 umfasste, teil. Als erste trat Mia Luisa Puhr (24kg) auf die Tatami. Sie war die einzige Kämpferin in der U11 aus Angermünde. Leider zeigte sie hier nicht ihren sonst vorhandenen Kampfgeist, gab die beiden Auseinandersetzungen ab und erreichte Rang 3. Die Altersklasse U13 konnte die TSG mit 5 Kämpfern am besten besetzen. Hier gelang Mary Panzer (40kg) ein Meisterstück. Sie erkämpfte sich nach 2 souverän gewonnen Fights den begehrten Pokal für den ersten Platz. Auch die anderen vier konnten mit zweimal Gold für Karla Metzdorf (48kg) und Emily Schmidt (+57kg), Silber für Christian Bock (50kg) und Bronze für Anneliese Raspe (52kg) beachtliche Ergebnisse erzielen. Diese reichten dann sogar in der Gesamtwertung der U13 für den 2. Platz hinter dem JSV Bernau. In der leistungsstarken U15 setzte sich Advena Kmiecik (Bronze 48kg) mit einem gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen durch. David Hiller (66kg) musste drei Auseinandersetzungen abgeben und schied aus. Als die wohl erfahrensten Athleten der TSG gingen Tahlia Döbler (63kg) und Eric Wilhelm (73kg), beide U18, ins Turnier. Döbler sicherte sich Rang 3. Wilhelm stand nach zwei vorzeitig gewonnen Kämpfen im Finale. Hier lieferte er sich einen spektakulären Fight gegen Daniel Smotri vom JSV Bernau, den er letzten Endes unterlag und so Silber erreichte.

 

 

Zum diesjährigen Kreisunionsturnier der Landkreise Uckermark, Barnim, Märkisch Oderland und Oberhavelland der Altersklassen U9 und U11 im Judo fanden sich am 8. Oktober Sportler aus 14 Vereinen in Hoppegarten ein. 7 Angermünder Nachwuchsathletinen gingen hier an den Start. Für Laura Hecht, Helene Bäsler und Nele Kelm war es der erste Wettkampf, sie starteten mit Nora Meißner in der Altersklasse bis 9 Jahre. Laura Hecht und Helene Bäsler bewiesen ihr Talent für den Judosport und konnten je zwei Kämpfe für sich entscheiden. Sie unterlagen nur im Finale und sicherten sich die Silbermedaille. Aber auch Nora Meißner und Nele Kelm zeigten Kampfgeist und gewannen Bronze. In der Alterklasse U11 gingen für die TSG Anna Hansmann (1.Platz), Elfriede Raspe (2.Platz) und Mia Puhr (3.Platz) auf die Tatami. So konnte am Ende des Turniers jede Kämpferin wohlverdient eine Medaille mit nach Hause nehmen.

 

Die TSG Angermüde feierte am 16. September ihr 50-jähriges Bestehen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden auch Ehrungen verdienter Sportler der verschiedenen Abteilungen vorgenommen. Der Höhepunkt des Abends war eindeutig die Anwesenheit des Ehrenpräsidenten des BJV, Hubert Sturm (9. Dan), der die Ehrungen bei uns Judosportlern vornahm. Er ehrte Eric Wilhelm und Nico Meißner mit der Ehrenmedaille in Bonze für ihre Jugendarbeit, Stefan Baumgart mit der Ehrenurkunde des BJV und der Ehrennadel des KSP in Silber für seine jahrzehntelange Trainertätigkeit und Axel Metzdorf mit der Verleihung des 2. Dan für seine Wettkampferfolge und Arbeit als Trainer und Vorsitzender der Abteilung Judo.

 

Erfolgreicher Schuljahresabschluss für Angermünder Judoka:

Das Neu Zittauer Freundschaftsturnier ist bereits seit Jahren fester Bestandteil im Wettkampfplan der Judoabteilung der TSG Angermünde. Am 9. Juli fand dieses zum sechsten Mal statt. 9 Kämpfer zwischen 7 und 15 Jahren machten sich dazu auf den Weg zur Wettkampfstätte. In der Altersklasse U11 absolvierten mit Mia Puhr (2. Platz), Nora Meißner (3. Platz) und Anna Hansmann (3. Platz) drei Nachwuchssportler das Turnier erfolgreich. Karla Metzdorf und Christian Bock traten in der Klasse U13 an. Metzdorf gewann zwei Kämpfe mit vollem Punkt und errang die Goldmedaille. Bock gab zwei Auseinandersetzungen ab und wurde Dritter. Drei Athleten aus Angermünde stellten sich in der U15 dem Turniergeschehen. Johann Lossin sicherte sich zwei Siege und zeigte sich bei seinen anderen beiden Begegnungen ebenfalls kampfstark, unterlag nur knapp, somit für ihn die Bronzemedaille. Pascal Schmidt sicherte sich Rang 2 und David Hiller den 5. Platz. In der Altersklasse U 16 erkämpfte sich Thalia Döbler nach drei Siegen die Goldmedaille. Nach diesen guten Leistungen machten sich die Angermünder mit 2 Gold-, 2 Silber- und 4 Bronzemedaillen auf die Heimreise.

 

Im Rahmen der Landesjugendspiele, die alle zwei Jahre in der Stadt Brandenburg stattfinden, wurden die Landeseinzelmeisterschaften im Judo der Altersklassen U13 und U15 ausgetragen. Für die Angermünder Judoka ist es der Höhepunkt des Jahres, denn es ist die höchste Meisterschaft, die in der U13 gekämpft werden kann. Aus diesem Grund machten sich die besten vier Kämpferinnen des Vereins auf den Weg in die Stadt an der Havel. In der Altersklasse unter 13 Jahren starteten Anneliese Raspe und Karla Metzdorf in der Gewichtsklasse bis 48 kg. Beide verloren ihren Auftaktkampf, das bedeutete, sich durch die Trostrunde zu schlagen. Raspe gelang dies und sie konnte, nach drei mit Ippon gewonnenen Auseinandersetzungen durch Wurf (Harai-goshi) und Festhalten, Bronze gewinnen. Metzdorf gewann zwar den nächsten Kampf, ebenfalls mit vollem Punkt, musste sich dann aber knapp geschlagen geben und gelangte dadurch auf Rang 5. Emily Schmidt (+ 57 kg) war in guter Form und konnte, ebenfalls im Doppel-KO-System kämpfend, ihre erste Runde mit einem Schwergewichtswurf (Soto-maki-komi) mit Ippon für sich entscheiden. Das Halbfinale musste sie über die volle Zeit gehen und gewann mit klarer Führung. Im Finale war ihre Gegnerin deutlich stärker und beendete den Kampf in der ersten Minute. Damit ist Emily Schmidt Vizelandesmeisterin. Clara Fajnor trat in der Altersklasse U15 bis 44 kg an. Durch ein wenig Glück im Poolsystem (hier: jeder gegen jeden) konnte sie ebenfalls Bronze erzielen. Mit vier Teilnehmern vier Platzierungen und 3 Medaillen zu erhalten, ist für die Angermünder Athleten ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis.

 

 

   

von Janet Baumgart

 

Am Samstag,den 21.11.2015 machten sich 5 Angermünder Judoka auf den Weg zum 5. Neuzittauer Freundschaftsturnier. 42 Kämpfer aus der Umgebung traten zum Wettkampf an. Nora Meißner, die ihren ersten Wettkampf hatte und starken Kampfgeist zeigte, erkämpfte sich den 5. Platz und trat noch zu weiteren Freundschaftskämpfen an. In der Altersklasse U11 sorgten die Angermünder Zwillinge Mary und Stella Panzer für Verwirrung bei der Jury. Nach 4 gewonnenen Kämpfen belegte Stella den 1 Platz und Mary die 3 Niederlagen einstecken musste den 4. Platz. Auch Mia Louisa Puhr belegte in ihrer Gewichtsklasse nach einem Kampf den 1. Platz. Pascal Schmidt und Dean Richter mussten gegen einen weiteren Mitstreiter antreten. Pascal belegte den 1. Platz und Dean den 3.Platz.

 

 

Axel Metzdorf wird WM Fünfter


Die Weltmeisterschaft der Judoka in der Altersklasse über 30 Jahren ist einer der Höhepunkte der International Judo Federation (IJF), vom 21.-24. September hatte diese dazu nach Amsterdam eingeladen. Über 2000 Athleten aus aller Welt waren dazu in die holländische Metropole gereist. Der Angermünder Judotrainer der TSG Axel Metzdorf hatte sich mit seinem Nachwuchscoach Eric Wilhelm auf den Weg in die Hauptstadt der Niederlande gemacht, um an diesem Turnier teilzunehmen. Er trat hier in der Altersklasse M4 (45-50Jahre), Gewichtsklasse bis 66kg, die mit 20 Kämpfern besetzt war an. Es wurde im 32 KO System gekämpft. Nach einem Freilos stellte sich der Deutsche Vizemeister dem Franzosen Thierry Le Nezet, diesen konnte er nach kurzem Griffkampf mit Sote-tsuri-komi-goshi (Hüfthebezug) werfen und damit siegen. Im zweiten Fight stand ihm sein alter Konkurrent, auf den er auch bei der Europameisterschaft im Mai getroffen war, Armenak Mardyrosyan (FRA) gegenüber. Die erste Minute dominierte Metzdorf durch seinen Griff und ständige Angriffe den Kampf, dann jedoch kostete ihm eine Unaufmerksamkeit nach eigenem Angriff den Sieg, der Franzose konnte ihn werfen und mit einem Armstreckhebel zum Aufgeben zwingen. Damit ging es in der Hoffnungsrunde weiter, hier beherrschte Eric Gracia, ebenfalls FRA, anfänglich mit seiner linken starken Kumi-kata (die Art zu fassen) den Angermünder, konnte ihn sogar werfen und Waza-ari (halber Punkt) erzielen. Metzdorf nutzte dann jedoch eine Unachtsamkeit und bezwang ihn mit Koshi-shime (Laufwürge). Der nächste Gegner war Gose Fischer (NED), die Auseinandersetzung war relativ ausgeglichen, beide Kämpfer waren aktiv und schenkten sich nichts. Am Ende der regulären Kampfzeit hatten beide keinen Punkt erzielt und setzten den Kampf im Golden Scor (erste Wertung/Bestrafung ist kampfentscheident) fort. Dieses zehrt an der Physis der Athleten. Nach knapp 2 Minuten Nachkampfzeit gelang dem Uckermärker ein Angriff, mit dem er Yuko (kleine Wertung) erzielte und siegte. Nun war das kleine Finale, Kampf um die Bronzemedaille, gegen Ilya Ogorodnikov (RUS) erreicht. Dieses wurde ca. 20 Minuten später ausgetragen. Auch der russische Kämpfer war von seinen vorigen Kämpfen deutlich geschwächt, konnte trotz dessen eine Wertung erzielen, diese über die Zeit bringen und siegen. Die zweite Bronzemedaille ging an Frederic Lin FRA, zweiter wurde Jean Luc Garcia FRA und Weltmeister in der Kategorie M4 bis 66kg wurde der Argentinier Gustavo Daniel Picate.

Sommer, Strand und Judo - Uckermärker Judoka trainieren an der Ostseeküste


Die Judoka des Prenzlauer Judosportvereins und der TSG Angermünde haben in der ersten Ferienwoche ein gemeinsames Trainingslager an der Sportschule Zinnowitz absolviert. Die 29 Sportler aus der Uckermark fanden optimale Trainingsmöglichkeiten an der Sportschule vor. Neben der Tatami (Judomatte) 10 x 10 m wurde auch der Kraftraum und die Leichtathletikanlage genutzt, um auch im athletisch-konditionellen Bereich für die kommende Wettkampfsaison vorbereitet zu sein.
Die Zusammenarbeit beider Vereine ermöglichte es, ein inhaltlich breiteres und individuelleres Angebot an Trainingsmöglichkeiten, wie Technikerwerbstraining im Stand und Boden, Krafttraining an Geräten und leichtathletische Disziplinen zu offerieren. Nach einer judospezifischen Erwärmung konnte so in Trainingsgruppen im Kraftraum, auf der Tatami oder der Tartanbahn Kraft, Koordination und Schnelligkeit verbessert werden. Dabei war es von Vorteil, dass die Angermünder Albrecht Fengler und Axel Metzdorf, den Kraft- und Leichtathletikanteil bzw. das Technikerwerbstraining Judo (Stand) und die Prenzlauer Juliane Gleboczyk und Sigmar Klamann das Technikerwerbstraining Judo (Boden) und Übergang Stand/Boden übernommen hatten.
Die Trainingsfortschritte konnten dann gleich bei einem kleinen Wettkampf gegen die Judoka von der Insel Usedom mit Erfolg getestet werden. Wenn schon der Ostseestrand vor der Tür liegt, bieten sich Trainingseinheiten am Strand natürlich an, so begann der Tagesablauf mit Frühsport am Strand und einem Bad in der Ostsee, eine völlig neue Erfahrung für viele Teilnehmer und richtig cool, so Armin Bensing (Vizelandesmeister 2015 U13). Auch hatten die Ückermärker den Strand zum Frühsport fast allein, dies änderte sich nachmittags rapide. Neben den täglichen Trainingseinheiten, blieb noch Zeit für Fuss-, Volley- und Basketball. Der geplante Kulturteil- Ausflug nach Trassenheide- fiel dann aber buchtstäblich ins Wasser, weil innerhalb weniger Minuten wolkenbruchartige Regenfälle einsetzen, die die Sportler durchnässten und die Straße überfluteten. Der guten Laune der Judoka tat dies aber keinen Abbruch, denn wer planscht nicht gern in riesengroßen Pfützen. Die Mischung aus Sport, Spiel und Spass war für die meisten Athleten das Beste, wobei die Reihenfolge auch umgekehrt hätte sein können.

Sigmar Klamann (Trainer PJV)

Frühsport zum wachwerden
Freizeit am Strand

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